Es gibt keine Ausreden mehr: Erdkabel, die bessere Alternative

ABB ist mit neuem HGÜ Kabel FINALIST des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft

ABB hat mit der Entwicklung eines innovativen HGÜ- (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung-) Kabelsystems ein neues Kapitel in der Energieübertragung geöffnet. Die neuen Stromkabel mit extrudierter Kunststoffisolierung halten einer Spannung von bis zu 525 Kilovolt stand. Das derzeit höchste Spannungsniveau dieser Technologie liegt bei 320 kV – somit wurde eine Steigerung um 64 Prozent erreicht.
Die Neuentwicklung macht es möglich, die Übertragungskapazität im Kabel (bisher rund 1 GW) mehr als zu verdoppeln. Die technisch sinnvolle Übertragungsdistanz wurde von bisher unter 1.000 auf über 1.500 Kilometer gesteigert. Es gibt keine Ausreden mehr: Erdkabel, die bessere Alternative weiterlesen

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Meiborssen mit den Trassen

Zugegeben eine sehr schlechte Fotomontage, und die Oberarm-dicken Kabel fehlen auch. Die abgebildeten Masten sind zudem nur für 380kV, die echten werden definitiv grösser ausfallen (500kV). Ausserdem muss mit mindestens 2, voraussichtlich jedoch mit 3 Trassen (oder mehr) gerechnet werden, damit die lt. Netzentwicklungsplan 2014 Teil 2 mehr als 15GW offshore plus xx GW onshore Windenergie, die man für das Jahr 2025 prognostiziert, abtransportiert werden können. Lt. Bundesnetzagentur kann eine Suedlink Trasse maximal 4GW transportieren. So kann man sehr einfach errechnen, was auf uns zukommt.
Vielleicht kann man mit Hilfe der Fotomontage einen ungefähren Eindruck bekommen, was uns in Zukunft erwarten könnte.

Falls also über die Feiertage doch noch einmal die Sonne scheinen sollte, dann nutzt die Zeit und geniesst die Landschaft!

Allen Mitstreitern wünsche ich frohe Weihnachten, ein gesundes neues Jahr und viel Kraft, um „das“ zu verhindern.

Friedrich Wegener

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Umfrage des Bundestages zum Netzausbau

Der deutsche Bundestag macht noch bis zum 31.12.2014? eine Umfrage zur Energiewende und zum Netzausbau.

Bitte beteiligt Euch unbedingt daran, um ganz klar unsere Ansichten deutlich zu machen. Wenn man bei der Umfrage zwischen den Zeilen liest, dann könnte man auf den Gedanken kommen: Energiewende funktioniert nicht ohne neue Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungstrassen (HGÜs). Deshalb unbedingt mitmachen bei der Umfrage und auf Gesundheitsgefahren und andere Nachteile hinweisen. Erwähnt auch in Kommentarfeldern die Alternativen wie PowerToGas und Erdverkabelung!

Die Umfrage dauert maximal 15 Minuten.

Umfrage zum Netzausbau

Aktuelle Interviews zum Thema Erdkabel vs. Freileitung

In der Zeitschrift „Energie & Technik“ sind am 17.12.2014 eine Reihe von Interviews veröffentlicht worden, die das Thema „HGÜ Erdkabel gegen Freileitung“ von verschiedenen Seiten sehr kontrovers behandeln.

Jeder kann so selbst seine Schlüsse ziehen. Eine wirklich sehr interessante und aufschlussreiche Lektüre.

Interviews zum Thema „Erdkabel gegen Freileitung“ aus der Zeitschrift ‚Energie & Technik‘

Voller Erfolg der „Mahnwache“ in Hameln

Die heutige gut besuchte Lichter-Mahnwache war erst der Auftakt zu einer Reihe weiterer Demos, die noch folgen werden.
Wir werden weiter auf die vielen ungeklärten Fragen hinweisen, sowie auch auf das fragwürdige Verfahren zum Durchboxen der Trassenpläne.

Warum sollen mit der Freileitung über 100km Umweg durch das Weserbergland in Kauf genommen werden, wo es doch auf der anderen Seite zu teuer ist überhaupt über eine durchgehende Erdverkabelung nachzudenken?

Wann werden die Betroffenen endlich darüber informiert, dass mehrere parallele Trasse gebaut werden müssen, um den im Jahr 2025 prognostizierten Windstrom abzutransportieren? Die Bundesnetzagentur hat für den Suedlink bestätigt, dass pro Mast nur 4GW transportiert werden können. Lt. des Szenariorahmens im Netzentwicklungsplan (NEP) 2015 (Entwurf) geht man in 2025 von 10,5 GW allein an offshore Windenergie aus. Hinzu kommt eine wahrscheinlich noch grössere Leistung an onshore Windenergie. 2022 soll Suedlink fertig sein. Entweder der Suedlink mit einer Trasse ist dann bei Fertigstellung schon längst überfordert, oder man verschaukelt die Betroffenen: wenn erst einmal eine Trasse steht, dann ist es einfacher weitere Trassen nachzuschieben.
Nach Adam Riese müssen also 4 oder sogar 5 parallele Trassen gebaut werden. Die Schneisen, die dann durch unsere Landschaft geschlagen werden müssen, kann sich niemand von uns vorstellen.

Es darf nicht sein, dass tausende von Quadratkilometern Natur zerstört werden, keine Rücksicht auf die Betroffenen genommen wird, damit der Rest der Republik ein gutes Gewissen hat.

Wir bleiben dran und werden weiterhin unsere für viele Leute unbequemen Fragen stellen!

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