Einstimmig gegen die Monstertrassen 

Rat der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle verabschiedet parteiübergreifende Resolution zur „Suedlink“-Stromtrasse

Gut informiert berichtete Ottensteins Bürgermeister Manfred Weiner von den aktuellen technischen Möglichkeiten der Erdverkabelung und  der scheinbar gezielten Desinformation durch TenneT.

  

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Antwaltskanzlei detailliert Einwände gegen TenneT Antrag

Was will TenneT? Die vom „Hamelner Kreis“ beauftragte Anwaltskanzlei detailliert, warum der Antrag von TenneT zum Projekt Suedlink unbedingt überarbeitet werden muss. 

Die Anwälte gehen davon aus, dass TenneT sich mit Hilfe des unvollständigen Antrags eine Situation schaffen will, die es ihnen nach der Genehmigung und dem Aufbau des sogenannten Projektes 4 (Suedlink besteht aus den Projekten 3 und 4) einfach ermöglichen würde über die Bündelungsoption  nach NABEG ohne eine weitere Bürgerbeteiligung, Umweltprüfung und Bundesfachplanung direkt das Projekt 3 mit auf die dann bereits bestehende Trasse zu hängen. Und das, obwohl bereits heute feststeht. dass bis 2022 beide Projekte (3 und 4) realisiert werden sollen. 

Insofern verlangen die Anwälte eine Vervollständigung des Antrags auf beide Projekte von Anfang an. Nur dann könne eine vollständige Umweltprüfung mit allen daraus entstehenden Konsequenzen, sowie z.B. die Auswirkungen auf FFH Gebiete vollumfänglich untersucht werden. 

Oder um es einfach zu formulieren: die Bürger sollen für dumm verkauft werden!

Hier die vollständige Erläuterung der Anwaltskanzlei De Witt:

Anwälte legen nach

Mahnwache in Bad Pyrmont, 23.03.2015, 18:00 Uhr

Hallo Mitstreiter,

vom 23.03. – 24.03.2015 sind der niedersächsische Ministerpräsident Weil und sein Kabinett zur Klausur-Tagung in Bad Pyrmont.

In einer Mahnwache wollen wir das versammelte Kabinett auffordern, sich für die vollständige Erdverkabelung einzusetzen und die dafür 
notwendigen gesetzlichen Voraussetzungen aktiv zu unterstützen, damit die Erdverkabelung zur Regel wird und keine Ausnahme bleibt.

Wir möchten Sie deshalb dringend bitten sich an der stillen Mahnwache der BI Weserbergland gegen die aktuellen Suedlink Planungen 

am 23.03.2015 
um 18:00 Uhr 
vor der Wandelhalle in Bad Pyrmont 

zu beteiligen. Jede Frau und jeder Mann zählt. Wir können auf niemanden verzichten.

Auch wenn uns die Politiker vielleicht nicht zu Gesicht bekommen, so hoffen wir doch, daß unsere Aktion über die Medien an die Politiker und die breite 
Öffentlichkeit heran getragen wird.

Schon jetzt vielen Dank für Ihre Unterstützung! Wir kämpfen für unsere Gesundheit, den Erhalt unserer Landschaft und gegen den Preisverfall unserer Immobilien.
Bitte weitersagen!

Viele Grüsse
BI Weserbergland

Gabriel Brief: „Erdkabel nur auf wirtschaftlich und technisch effizienten Teilabschnitten“

So so Herr Gabriel, und in Ihrem Wahlkreis sind diese Kriterien durchgehend erfüllt? 

Verstehen Sie uns nicht falsch, wir gönnen Ihrem Wahlkreis das Erdkabel, nur ist die Technologie mittlerweile so weit fortgeschritten (siehe das neue ABB HGÜ 525kV Kabel), dass Erdkabel eben kein grösseres Risiko darstellen als die prototypische Errichtung einer HGÜ Strecke in Freileitungstechnik, von der erwiesenermaßen viel höhere gesundheitliche Gefahren ausgehen als von der Erdkabeltechnologie.

Sie schreiben, dass es mit Erdkabeln für Höchstspannungstechnik zu wenig Erfahrungen gibt? Auf Basis welcher und wessen Erkenntnisse können Sie diese Aussage treffen? Wie können Sie HGÜ See-/Erdkabeltechnik für die sensible Anbindung der Offshore-Windparks zulassen, wo diese doch das Rückgrat der Energiewende sind? Wie Sie wissen sind dies die gleichen Kabeltypen, die auch als Erdkabel verwendet werden. 

Wieviele Kilometer Freileitungen in Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungstechnik hat Tennet bereits errichtet? 0 Kilometer! Wieviele Kilometer Erdkabel hat Tennet bereits errichtet? Nach eigenen Angaben über 1000 Kilometer (und die Technik hat wesentliche Fortschritte gemacht). Die Freileitungen sind das grössere Risiko, verschandeln die Landschaft, gefährden die Gesundheit, sorgen für den Preisverfall unserer Immobilien! 
Wollen Sie wirklich das international beachtete, innovative Vorzeigeprojekt der deutschen „Energiewende“ mit der Technologie von gestern, nämlich mit Freileitungen realisieren?

Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit und informieren Sie sich ausnahmsweise bei unabhängigen Experten aus Forschung und Industrie (siehe Link) über aktuelle und x-fach bewährte Technik! 

Wir sind für die Energiewende aber nicht gewillt als direkt Betroffene die Kosten dafür allein zu tragen, damit der Rest der Nation ein gutes Gewissen haben kann. 

Wir appellieren an Sie: Setzen Sie auf Erdkabel! Ändern Sie die Gesetze! Machen Sie Erdverkabelung zur Regel und Freileitungen zur Ausnahme! Stoppen Sie das laufende Verfahren! Versetzen Sie sich in unsere Lage und widerlegen Sie das „Naturgesetz“ 

„Mit dem Abstand des Wohnortes zur Monstertrasse steigt die Akzeptanz proportional an“!

gez.

Friedrich Wegener, Dipl. Ing. Elektrotechnik 
Bewährte, aktuelle Erdkabeltechnologie
Vollständiger Brief von MP Gabriel

Dokumente wg. Abmahn-Mafia nur auf Anfrage beim Seiten-Verantwortlichen.

 

Suedlink mit 3 parallelen Mastreihen geplant

Im November 2014 hatten wir Fragen zum Suedlink an die Politik und verschiedene Medien verschickt. Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer, Grüne, hat nun geantwortet.

Worüber TenneT und Bundesnetzagentur nach Möglichkeit nur vage und ungern Auskünfte geben hat Herr Minister Meyer nun offen ausgesprochen und uns sogar schriftlich gegeben: Im Endausbau wird der Suedlink mit 3 parallelen Mastreihen geplant. Die nieders. Landesregierung hat angeblich schon interveniert und verlangt anstatt von Freileitungen für die zweite und dritte „Spur“ der Stromautobahn Erdkabel zu verlegen. Das wirft natürlich weitere Fragen auf, z.B.:

Warum erst ab der zweiten „Spur“ Erdkabel und nicht schon ab der ersten?

Woher nimmt die Landesregierung die Zuversicht, dass die Gesetzeslage dann zugunsten von Erdkabeln geändert wird? Was unternimmt die Landesregierung, um die Gesetzeslage zu ändern?

Welche Auswirkungen haben Einsprüche gegen den NEP vor dem eigentlichen Beteiligungszeitraum?
Viele Fragen bleiben offen, die dringend beantwortet werden müssen. Wir bleiben dran!
Hier ein Auszug aus dem Antwortbrief. Darunter der Link zum vollständigen Dokument:

 

Antworten vom nds. LM Chistian Meyer