Gabriel Brief: „Erdkabel nur auf wirtschaftlich und technisch effizienten Teilabschnitten“

So so Herr Gabriel, und in Ihrem Wahlkreis sind diese Kriterien durchgehend erfüllt? 

Verstehen Sie uns nicht falsch, wir gönnen Ihrem Wahlkreis das Erdkabel, nur ist die Technologie mittlerweile so weit fortgeschritten (siehe das neue ABB HGÜ 525kV Kabel), dass Erdkabel eben kein grösseres Risiko darstellen als die prototypische Errichtung einer HGÜ Strecke in Freileitungstechnik, von der erwiesenermaßen viel höhere gesundheitliche Gefahren ausgehen als von der Erdkabeltechnologie.

Sie schreiben, dass es mit Erdkabeln für Höchstspannungstechnik zu wenig Erfahrungen gibt? Auf Basis welcher und wessen Erkenntnisse können Sie diese Aussage treffen? Wie können Sie HGÜ See-/Erdkabeltechnik für die sensible Anbindung der Offshore-Windparks zulassen, wo diese doch das Rückgrat der Energiewende sind? Wie Sie wissen sind dies die gleichen Kabeltypen, die auch als Erdkabel verwendet werden. 

Wieviele Kilometer Freileitungen in Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungstechnik hat Tennet bereits errichtet? 0 Kilometer! Wieviele Kilometer Erdkabel hat Tennet bereits errichtet? Nach eigenen Angaben über 1000 Kilometer (und die Technik hat wesentliche Fortschritte gemacht). Die Freileitungen sind das grössere Risiko, verschandeln die Landschaft, gefährden die Gesundheit, sorgen für den Preisverfall unserer Immobilien! 
Wollen Sie wirklich das international beachtete, innovative Vorzeigeprojekt der deutschen „Energiewende“ mit der Technologie von gestern, nämlich mit Freileitungen realisieren?

Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit und informieren Sie sich ausnahmsweise bei unabhängigen Experten aus Forschung und Industrie (siehe Link) über aktuelle und x-fach bewährte Technik! 

Wir sind für die Energiewende aber nicht gewillt als direkt Betroffene die Kosten dafür allein zu tragen, damit der Rest der Nation ein gutes Gewissen haben kann. 

Wir appellieren an Sie: Setzen Sie auf Erdkabel! Ändern Sie die Gesetze! Machen Sie Erdverkabelung zur Regel und Freileitungen zur Ausnahme! Stoppen Sie das laufende Verfahren! Versetzen Sie sich in unsere Lage und widerlegen Sie das „Naturgesetz“ 

„Mit dem Abstand des Wohnortes zur Monstertrasse steigt die Akzeptanz proportional an“!

gez.

Friedrich Wegener, Dipl. Ing. Elektrotechnik 
Bewährte, aktuelle Erdkabeltechnologie
Vollständiger Brief von MP Gabriel

Dokumente wg. Abmahn-Mafia nur auf Anfrage beim Seiten-Verantwortlichen.

 

Ein Gedanke zu „Gabriel Brief: „Erdkabel nur auf wirtschaftlich und technisch effizienten Teilabschnitten““

  1. Warum tut man sich so schwer damit auf Erdvollverkabelung umzusteigen? Beim NordLink ist das ja auch gelungen. ABB hat gerade mit Statnett, dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT und der Förderbank KfW einen Vertrag unterzeichnet. Darin geht es wie beim SüdLink auch um die gleiche Spannungsebene, fast gleiche Länge und HGÜ-Technik. (525 kV, 1,4 GW, 623 km Länge) Was hier zum Standard wird, soll beim SüdLink nicht möglich sein? Ist das nicht merkwürdig? Wenn man dann noch erfährt, dass der Aufsichtsrat von TenneT auch im Salzgitter Stahlwerk, die an der Produktion von Stahlmasten beteiligt sind, mitwirkt, fragt man sich das nicht mehr. Jetzt weiß man, wieso TenneT für den Monstertrassenbau ist! Hier der Link zum NordLink: http://new.abb.com/docs/librariesprovider30/default-document-library/150317_abb_infografik_nordlink.pdf?sfvrsn=2

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