Nds. Landesregierung favorisiert Erdverkabelung 

Endlich ein klares Statement:

Rot-Grün bekennt sich zur Erdverkabelung bei SuedLink-Trasse

Die Proteste der verschiedenen Bürgerinitiativen scheinen Wirkung zu zeigen. Für eine Entwarnung ist es aber leider noch viel zu früh. Das Verfahren für die Freileitungstrassen läuft und die Gesetze schreiben immer noch Freileitungen vor. Zwar gibt es zur Zeit einen Referentenentwurf, der mehr Erdkabel an sensiblen Stellen ermöglichen soll, aber das würde für das Weserbergland immer noch eine Ausführung als Freileitung bedeuten. Und das in dreifacher, paralleler Ausführung. 

Die Bürgerinitiativen müssen jetzt weiter Druck machen, um die Politik zur vollständigen Umkehr des Gesetzeslage zu bewegen: Erdkabel müssen zur Regel werden und nur in Ausnahmefällen dürfen Freileitungen erstellt werden. Dazu gibt es natürlich noch zwei weitere Alternativen: 

a) Kompletter Verzicht auf die Suedlink-Dreifach-Trasse, oder

b) man investiert einen Bruchteil der Suedlink Baukosten in die Power-To-Gas Technologie. 

Schon heute gibt es Power-To-Gas Pilotanlagen, die mit einem Wirkungsgrad von 77% arbeiten. Das gut ausgebaute Gasnetz in Deutschland könnte als riesiger Energiespeicher dienen. Dagegen spricht nur ein Argument, dass die Quasi-Monopolisten nicht gern ausprechen: der europäische Energiehandel. Schon in 2014 haben die Energieversorger so viel Strom wie nie zuvor ins Ausland verkauft, ein lukratives Geschäft.

Wir müssen also dran bleiben!

Artikel: Landesregierung favorisiert Erdverkabelung

Landesregierung Niedersachsen sieht in Erdverkabelung Lösung aller Probleme

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Was wir gemeinsam mit der „Erdkabel Offensive Suedlink“ erreichen wollen

Wofür steht die Erdkabel Offensive Südlink (EOS)? Die BI Weserbergland ist Mitglied der EOS und fordert die umfassende Erdverkabelung des gesamten Suedlinks. Alle Argumente und die Position der EOS, in der sich viele Bürgerinitiativen zusammengeschlossen haben, sind nachfolgend zusammengefasst:

Gemeinsame Erklärung EOS