Netzausbau ist nötig wg. instabiler Netze und wg. Strommangels?

Das ist die Geschichte, die uns der Übertragungsnetzbetreiber Tennet immer wieder gern erzählt und über unzählige Presseartikel der verschiedensten Verlage gebetsmühlenartig publizieren lässt. Angeblich sind die Energienetze durch die Energiewende und die Abschaltung der Atomkraftwerke aus dem „Takt“ geraten. Ohne zusätzlichen Netzausbau wären die Netze kaum noch zu beherrschen. Blackouts, also harte Stromausfälle könnten ohne neue Netze mittelfristig nicht mehr ausgeschlossen werden. Stimmt das wirklich, oder schaffen sich die Übertragungsnetzbetreiber nur das passende Klima, um den vom Staat mit 9,05% Zinsen auf Investitionen sehr gut bezahlten Netzausbau durch zu bringen? Verglichen mit den Zinsen, die der Verbraucher zur Zeit auf seine Guthaben bekommt, ist das ein beachtliches Einkommen.

Gut das nun der Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homann stolz auf die erstklassige Netzstabilität hinweist. Die Angaben über den Grad der Netzstabilität müssen übrigens die ÜNBs zyklisch bei der Bundesnetzagentur abgeben. 

Wir erinnern uns z.B. an die Aussagen eines Amprion-Mitarbeiters in diesem Filmbeitrag über die angeblich schlechte Netzqualität: 

ÜNBs und BNetzA zur schlechten Netzqualität

Hier dagegen die aktuellen Artikel und Aussagen von Jochen Homann über die hohe Netzqualität:

Netze sind stabiler denn je

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