Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Tennet Info-Veranstaltung in Delligsen

Am 31.10.2016 findet in Delligsen auf dem Festsaal eine Informations- und Beteiligungsveranstaltung von Tennet zu den neuen Erdkabeltrassen statt.

Ab 17:00 Uhr können sich Bürger an verschiedenen Themeninseln über Technologie und Trassenvorschläge informieren und auch ihre Ortskenntnisse und ihr Wissen über Raumwiderstände zu den verschiedenen Trassenkorridoren einbringen.

Ab 18:00 Uhr findet dann die sich direkt anschließende Konferenz statt, bei der viele Fachexperten zum derzeitigen Planungsstand und die Beteiligungsmöglichkeiten berichten. Unter anderem ist auch die Rechtsanwaltskanzlei DeWitt dabei, die die Vereinigung von Landkreisen, die sogenannte „Hamelner Erklärung“, im Kampf gegen die Freileitungstrassen unterstützt hatte.

Hier alle Informationen zu der Veranstaltung auf der Webseite des Landkreises Holzminden: Info-Veranstaltung Delligsen

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Info-Abend in Ottenstein 

Am 17.03.2016 fand in Ottenstein ein Info-Abend für die Mitglieder der Bürgerinitiative Weserbergland und alle am Thema „Südlink“ Interessierten statt.

Während der sehr gut besuchten Veranstaltung informierte Tennet (Thomas Wagner), die Klimaschutzagentur Weserbergland (Tobias Timm) und seitens der „Hamelner Erklärung“ Landrat Tjark Bartels über den aktuellen Stand der Dinge. Insbesondere die Ergebnisse der kurz zuvor stattgefundenen, sogenannten „Methodenkonferenz“ in Bonn wurden von Herrn Timm und Herrn Wagner zusammengefasst.

Bild: Thomas Wagner, Tjark Bartels, Tobias Timm (von links nach rechts)
Lt. Herrn Wagner von TenneT kommt die nach dem aktuellen Erdkabelgesetz mögliche Ausnahme vom Erdkabelvorrang durch eine Bündelungsoption mit bestehenden Freileitungstrassen für die komplette Suedlink-Strecke nicht in Betracht, da die Maste der bestehenden Trassen aus technischen Gründen nicht mit zusätzlichen HGÜ Kabeln behängt werden können. Eine Verstärkung oder gar der Austausch der Maste würde durch die gesetzliche Ausnahme nicht gedeckt werden. Diese Aussage wurde von Herrn Timm bestätigt. Bliebe es dabei, dann wäre eine HGÜ-Freileitung durch das Weserbergland vom Tisch.

Allerdings gibt es noch zwei Ausnahmefälle, in denen noch eine Freileitung zum Zuge käme:

  1. Aus Gründen des Naturschutzes (z.B. Feuchtgebiete mit seltenen Amphibien)
  2. Auf ausdrücklichen Wunsch einer betroffenen Kommune.

Ausgeschlossen ist nicht, daß finanziell klamme Kommunen auf die Idee kommen könnten für eine  „angemessene“ Entschädigung die Freileitungskarte zu ziehen. Hier ist definitiv Vorsicht geboten!

TenneT, so Herr Wagner, hätte alle Pläne für die bisherige Trassenführung „geschreddert“. Zur Zeit würden externe Planungsbüros ausgewählt, um die neue Planung für die Erdkabeltrasse in Angriff zu nehmen. Ob diese Erdkabeltrasse dann durch das Weserbergland führen wird ist nach wie vor offen und nicht ausgeschlossen. Neue Planungen sollen nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2016 fertig sein.

Solange die Südlink-Trasse von Nord nach Süd nicht geplant ist, müssen wir also weiterhin sehr aufmerksam bleiben.

gez. F. Wegener

Erdkabelvorrang – und nun?

Am 17.11.2015 fand im Rathaus von Hannover ein Termin unter Beteiligung von

  • BNetzA,
  • Tennet,
  • Anwaltskanzlei de Witt,
  • Klimaschutz-Agentur Weserbergland,
  • Bündnis der Hamelner Erklärung und
  • Vertretern von Bürgerinitiativen

statt. Es wurden die jeweiligen Positionen ausgetauscht und über das weitere Vorgehen diskutiert.

Hier das interessante Protokoll des Treffens:

Protokoll vom 17.11.2015

Solange das Gesetzt für Erdkabelvorrang nicht beschlossen und veröffentlicht ist, bleiben viele Fragen offen:

Was bedeutet z.B. die ggfs. mögliche Bündelungsoption mit bestehenden Freileitungstrassen?

In welchen Fällen dürfen Freileitungen anstatt von Erdkabeln gebaut werden?

Wie genau wird die Bügerbeteiligung bei der Suedlink-Planung nach der Gesetzesänderung ablaufen?

Wir bleiben dran!

Mahnwache in Bad Pyrmont, 23.03.2015, 18:00 Uhr

Hallo Mitstreiter,

vom 23.03. – 24.03.2015 sind der niedersächsische Ministerpräsident Weil und sein Kabinett zur Klausur-Tagung in Bad Pyrmont.

In einer Mahnwache wollen wir das versammelte Kabinett auffordern, sich für die vollständige Erdverkabelung einzusetzen und die dafür 
notwendigen gesetzlichen Voraussetzungen aktiv zu unterstützen, damit die Erdverkabelung zur Regel wird und keine Ausnahme bleibt.

Wir möchten Sie deshalb dringend bitten sich an der stillen Mahnwache der BI Weserbergland gegen die aktuellen Suedlink Planungen 

am 23.03.2015 
um 18:00 Uhr 
vor der Wandelhalle in Bad Pyrmont 

zu beteiligen. Jede Frau und jeder Mann zählt. Wir können auf niemanden verzichten.

Auch wenn uns die Politiker vielleicht nicht zu Gesicht bekommen, so hoffen wir doch, daß unsere Aktion über die Medien an die Politiker und die breite 
Öffentlichkeit heran getragen wird.

Schon jetzt vielen Dank für Ihre Unterstützung! Wir kämpfen für unsere Gesundheit, den Erhalt unserer Landschaft und gegen den Preisverfall unserer Immobilien.
Bitte weitersagen!

Viele Grüsse
BI Weserbergland

Experten einig: Erdkabel ist die bessere Alternative

Auf der „Fachkonferenz Erdkabel“ am 24.02.2015 waren sich die Experten nahezu einig: die Erdvollverkabelung des Suedlink ist technisch machbar und auch kaum teurer als die Freileitung. Der Hamelner Kreis, also der Zusammenschluss der 21 Landkreise entlang des Suedlink-Trassenkorridors, wollen nun in Berlin auf eine Umkehr der Gesetzeslage drängen: anstatt von Freileitungen soll die Erdverkabelung zur Regel werden, die Freileitung soll hingegen nur in Ausnahmefällen zur Anwendung kommen.

Hier das Interview im Video mit Landrat Tjark Bartels, der die Ergebnisse der Konferenz zusammenfasst:

Interview mit Landrat Bartels

Die Zusammenfassung der Erdkabelkonferenz auf der Seite des Landkreises Hameln-Pyrmont

Zusammenfassung der Erdkabelkonferenz

Hier alle Vorträge der Konferenz zum Download:

Fachvorträge Erdkabelkonferenz

Stromtrassen-Diskussion im Bayerischen Rundfunk

Am 21.01.2015 fand im Bayrischen Rundfunk eine Live-Diskussion zum Thema Stromtrassen statt. Neben Erwin Huber von der CSU und Natascha Kohnen von der Bayern SPD waren viele Bürgermeister betroffener Gemeinden, Bürgerinitiativen, Experten und Bürger anwesend. In der Diskussion wurden viele Fragen gestellt, die auch uns im Norden auf den Nägeln brennen.
Die BI Stromautobahn.de hat über die Sendung berichtet und auch einen Link zur Sendung in der Mediathek bereitgestellt.

Stromtrassen-Diskussion im BR