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Wir brauchen Energiespeicher für das Gelingen der Energiewende

Quelle: Stephan Grüger (MdL, EUROSOLAR e.V.) – Standpunkt zum Thema: Standpunkte auf dialog-energie-zukunft.de

Netzausbau ja – aber keine HGÜ-Leitungen

Einfache Geschichten lassen sich leicht verbreiten – das sagt aber nichts über ihren Wahrheitsgehalt aus. Zu diesen einfachen Botschaften gehört seit der 2005 von einem Konsortium aus den drei damaligen Netzbetreibern E.ON Netz, RWE Transportnetz Strom, Vattenfall Europe Transmission erstellten sogenannten „DENA-Netzstudie“ die Tatsachenbehauptung, dass in naher Zukunft „im Norden“ der Strom durch Windkraftanlagen produziert werde, der allerdings im Süden nach Abschaltung der dortigen Atomkraftwerke dringend benötigt wird. Daraus hat sich dann der landläufige Glaube entwickelt, es würde „im Norden“ in baldiger Zukunft mehr Windstrom produziert, als dort verbraucht werden könne.

Kein „Windstromüberschuss“ im Norden – auch nicht mit Seatec /Offshore-Windkraft

Tatsache ist aber, dass in den Ländern nördlich von Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Sachsen mit rund 306 TWh pro Jahr mehr Strom verbraucht wird, als selbst in der optimistischsten Planung on- und offshore Windstrom produziert werden wird. Bei 40 GW installierte Leistung Windkraftanlagen an Land („onshore“, in der EUROSOLAR-Diktion „Landwind“) und 15 GW installierte Leistung Windkraftanlagen auf See („offshore“, in der EUROSOLAR-Diktion „Seatec“) würden im so definierten Norden Deutschlands rund 150 TWh/a Windstrom produziert – also deutlich weniger, als Strom bei der Nutzung umgewandelt („verbraucht“) wird.  Die Pläne der Bundesregierung, bis zum Jahre 2030 eine Leistung von 15 GW Seatec am Netz zu haben, werden allerdings inzwischen in der Höhe innerhalb der Bundesregierung in Frage gestellt. Aktuell sind rund 0,6 GW Seatec an das Netz angeschlossen. Was die hier angenommenen 40 GW installierte Leistung Landwind angeht, so sind die genannten Länder in dieser Hinsicht auf einem guten Weg: Ende 2014 waren dort rund 35 GW Landwind am Netz. Das heißt, die aktuelle Windstromproduktion im Norden beläuft sich auf rund 55 TWh/a  – bei 306 TWh/a Verbrauch.  Diese Zahlen passen nicht so ganz zu der Geschichte von dem Windstromüberschuss im Norden, der – weil überschüssig – in den Süden gebracht werden muss. Vor allem passen diese Zahlen so gar nicht zu der großen Erzählung von dem vielen Offshore-Windstrom, der im Norden überschüssig sei.

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Einsprüche gegen Südlink, was ist zu beachten?

Die „BI KIEBITZGRUNDaktiv – Bürger unter Strom“ hat zusammengestellt, was bei Einsprüchen gegen den Südlink zu beachten ist. Weiterhin werden Ideen für persönliche Einsprüche genannt und auch auf Fristen hingewiesen.
Das sind wichtige Informationen, die uns in den nächsten Wochen helfen können.
Vielen Dank an die BI Kiebitzgrund!

Wichtige Informationen zu Einsprüchen

Wie geht es jetzt weiter? Welche Fristen sind zu beachten?

Wie geht es jetzt konkret weiter? Bis wann müssen Einwände spätestens an die BnetzA geschickt werden? Welche Fristen gibt es?

Die Zeit läuft, die entscheidende Phase hat begonnen!

Die BnetzA kann jeden Tag die öffentlichen Antragskonferenzen festsetzen und muss dies auch lt. Gesetz innerhalb von 2 Monaten nach Antragseinreichung durch TenneT (12.12.2015) tun, also spätestens bis zum 12.02.2015! Sobald die Antragskonferenz(en) stattgefunden hat können noch innerhalb der nächsten vier Wochen Einwände an die BnetzA geschickt werden. Das heisst, dass nun alles vorbereitet werden muss! Jeder muss seine Einwände erstellen und dann sofort nach den Antragskonferenzen an die BnetzA senden (Datum der Einwände muss nach dem Termin der Antragskonferenz liegen).

Eine gute Erlärung gibt es hier:
Link zur BI Kiebitzgrund