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Neue Suedlink-Trassenvorschläge veröffentlicht

Seit dem 29.09.2016 liegen die neuen Erdkabel-Trassenvorschläge auf dem Tisch. Tennet hat die Pläne auf ihrer Webseite veröffentlicht und gleichzeitig die Bürgerbeteiligung gestartet.

Die vorgeschlagenen Trassen-Korridore sind für eine vollständige Erdverkabelung ausgelegt und meiden das Weserbergland. Lt. Tennet eignet sich das Gelände der Mittelgebirge nicht für eine Erdverkabelung.

Nachfolgend einige wichtige Links zu den aktuellen Planungen.

  • Detailpläne der Trassen für Süd-Niedersachsen: Süd-Niedersachsen 
  • Steckbrief zu den Trassen-Korridoren, die an das Weserbergland angrenzen: Trassen-Steckbrief für Abschnitt 60.
    Die Steckbriefe enthalten alle von Tennet bisher erfassten Raumwiderstände bzw. Raumwiderstandsklassen.
  • Hinweise von Tennet zur Bürgerbeteiligung: Online-Beteiligung
    Online können Bürger hier zu Kartenabschnitten Kommentare abgeben oder Verbesserungsvorschläge machen.
    Die Trassenpläne können stufenlos vergrössert werden, so dass auch Grundstücksgrenzen gezeigt werden.

Hier ein Beispiel für die Darstellungen der Karten bei der Online-Beteiligung:

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Zumindest in der Kommunikation von Tennet zu den Bürgern ist diese Vorgehensweise im Vergleich zur Vorstellung der ehemaligen Freileitungstrassen (Stichwort „Informationsmärkte“) sehr viel transparenter geworden.

Tennet hofft, dass die Bundesnetzagentur im Frühjahr 2017 einen Trassen-Korridor genehmigt.

Wir bleiben dran.

Bestellen Sie Ihren kostenlosen „Suedlink in die Erde“ Aufkleber

Sie möchten ein deutliches Zeichen für die Erdverkabelung der Mega-Stromtrasse Suedlink setzen?

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Bestellen Sie noch heute bis zu drei Stück (Anzahl bitte angeben) der kostenlosen Aufkleber bei der BI-Weserbergland. Senden Sie einfach einen frankierten, mit Ihrer Adresse versehenen, Rückumschlag an die folgende Adresse:

Frank Müffelmann
Meiborssen 5
37647 Vahlbruch
Deutschland

Der Aufkleber hat einen Durchmesser von 9,5 cm und kann z.B. von aussen auf ein Autofenster aufgeklebt werden. Natürlich gibt es noch weitere, unzählige Möglichkeiten, wie man mit diesem schönen und auffälligen Aufkleber Aufmerksamkeit erregen kann.

Bleiben wir wachsam: noch können Ausnahmeregelungen genutzt werden, um Freileitungen durch zu drücken. Z.B. kann eine Freileitung dann zum Zuge kommen, wenn die betroffene Gemeinde oder der Landkreis dies ausdrücklich wünschen. Im Gespräch sind hier bereits erhöhte „Entschädigungszahlungen“ bzw. „Ausgleichszahlungen“ (das hat natürlich ein Geschmäckle) an die Landkreise und Gemeinden, wenn diese darauf eingehen. Und wie wir alle wissen, die Versuchung sich auf diesem Wege zu sanieren dürfte hoch sein. Zeigen Sie deshalb ‚Flagge‘! Die nächsten Wahlen kommen bestimmt.

Machen Sie mit und kleben Sie sich einen!

gez.
Friedrich Wegener

Südlink mit Umweg über AKW Grohnde?

Der sogenannte Westschwenk des Südlinks nach den bisherigen Trassenplanungen könnte gute Gründe haben. Bisher haben TenneT und die Bundesnetzagentur trotz penetranter Nachfragen von Bürgerinitiativen und betroffenen Bürgern nie eine Erklärung für den Westschwenk des Freileitungskorridors geliefert.

Ein Beitrag in der ZDF Wissenschaftssendung „Leschs Kosmos“ könnte nun Hinweise geliefert haben. Vielleicht hat man, wie in dem Beitrag erläutert wird, bereits an die Zeit nach der Abschaltung der Atomkraftwerke gedacht.

Dann könnte man nämlich mit der dargestellten Lösung gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.

  • Nutzung des entstehenden Bauschutts beim Rückbau der Atomkraftwerke
  • Nutzung der guten Netzanbindung der ehemaligen Kraftwerksgelände
  • Nutzung der nach dem Rückbau verfügbaren Freiflächen

Doch sehen Sie selbst!

Die Erläuterung der möglichen Gründe für den Westschwenk finden Sie in dem YouTube Beitrag ab der Minute 24:00:

YouTube: Leschs Kosmos, oder was den Westschwenk auch bei einer Erdverkabelung attraktiv machen könnte.

Bundestag beschließt Erdkabel-Gesetz

Am 03.12.2015 hat der Bundestag die Gesetzesänderung beschlossen mit der die ehemalige Vorgabe „Freileitung hat Vorrang, Erdkabel nur in Ausnahmefällen“ direkt umgekehrt wird.

Hier die aktuellen Änderungen des Gesetzentwurfes

Der Kampf der Bürgerinitiativen für den Erhalt des Landschaftsbildes, für den Schutz der eigenen Gesundheit und gegen den Wertverlust von Immobilien hat sich somit gelohnt.

Sogar Tennet als ehemaliger Verfechter der Freileitungstechnik begrüßt mittlerweile den Vorrang für die Erdkabeltechnik. Es ist noch nicht lange her, da wurde von allen Seiten behauptet, daß Erdkabel für HGÜ-Trassen unerprobt und bisher nur prototypisch eingesetzt worden sei.

Heute liest man auf der Tennet-Webseite: „Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat bereits rund 1.800 Kilometer Gleichstrom-Kabelprojekte mit insgesamt 16 Konvertern in Betrieb und betreibt darüber hinaus das mit zehn Kilometern längste Wechselstrom-Erdkabelprojekt in Europa.“ Weiterhin sieht Tennet heute keinerlei technische Probleme für eine vollständige Erdverkabelung von Suedlink.

Man höre und staune.

Trotz der Entscheidung des Bundestages für den Erdkabelvorrang bleiben noch Fragen offen. Es sind Ausnahmeregelungen im Gesetz beschrieben, die es erforderlich machen, daß die Bürgerinitiativen weiterhin wachsam die Planungen und Umsetzungen begleiten.

Wir bleiben dran.

Kabinett stellt Weichen für Erdverkabelung

Heute hat das Kabinett die Weichen für mehr HGÜ-Erdverkabelung gestellt und eine Formulierungshilfe für die entsprechend nötigen Gesetzesänderungen beschlossen. 

Noch ist allerdings alles offen, das Gesetz ist noch nicht beschlossen! Am 14.10. findet eine öffentliche Anhörung von Experten in einer Wirtschaftsausschuss-Sitzung statt. Mit dabei sein wird unser Landrat Tjark Bartels.

Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums
Formulierungshilfe für Gesetzesänderung

(Siehe insbesondere Artikel 7, Absatz 2.)

Ankündigung der Anhörung 

 

 
[Update 14.10.2015]

Hier nun der Link zur Aufzeichnung der Anhörung in der Mediathek des Bundestages:

Video der Anhörung vom 14.10.2015

Aufräumen mit Kabel-Mythen

In den letzten Tagen werden von verschiedenen Medien wie z.B. der Süddeutschen Zeitung, der Zeit oder auch Heise merkwürdig gleichlautende Artikel zu den angeblichen Nachteilen der Erdverkabelung von HGÜ bzw. HVDC Erdkabeln veröffentlicht.

Der Zeitpunkt dürfte nicht zufällig gewählt sein: am 14.10.2015 will ein Wirtschaftsausschuss des BMWi über die Gesetzesänderung zum Thema „Erdkabel-Vorrang für Höchstspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ)“ beraten. Es wird also ernst und die Freileitungs-Lobby zieht noch einmal alle Register, um den Vorrang für Erdkabel zu relativieren und zu verwässern. Dazu werden die guten Kontakte zur Presse genutzt. Schließlich ist man Geschäftspartner, ist doch die Presse zu einem guten Teil abhängig von Werbeeinnahmen durch geschaltete Anzeigen.

Selbst recherchierte Artikel scheinen der Vergangenheit anzugehören, Behauptungen werden nicht überprüft, sondern einfach übernommen.

So werden z.B. immer wieder die folgenden Aussagen gemacht:

  • Erdkabel sind zu teuer, 8 mal teurer als Freileitungen.
  • Erdkabel erhitzen den Boden, landwirtschaftliche Erträge sinken.
  • Erdkabel sind sehr aufwendig zu verlegen.
  • Erdkabel haben grosse Trassenbreiten zur Folge.
  • Bei Erdkabeln sind für 2 GW Übertragungsleistung 4 Einzelkabel notwendig.
  • Bei Erdkabeln sind alle 1000 m Muffenhäuschen zur Verbindung von Kabelsegmenten notwendig.

Und ganz neu von Tennet verbreitet:

  • Es kann gar nicht genügend Erdkabel für die Südlink-Verbindung produziert werden.

Falsch, ABB als Hersteller von HGÜ See- und Erdkabeln bestreitet das auf Twitter.

oder auch neu:

  • Es gibt kaum Firmen, die die Erdkabel verlegen können.

Falsch, es sind in Deutschland zig-tausend KM Gas-Pipelines unterirdisch verlegt worden. Wer hat das bloß gemacht?

Wir sind gespannt was sich die Übertragungsnetzbetreiber noch alles werden einfallen lassen. Wir werden die Liste der Erdkabel-Mythen sicher in nächster Zeit noch verlängern müssen. Wir prophezeien: Je näher die Gesetzesvorlage kommt, desto mehr ähnliche Artikel (siehe oben) werden erscheinen.

Mit all diesen Kabel-Mythen räumt der Verbund von 20 Landkreisen, die sog. „Hamelner Erklärung“, gründlich auf und hat dazu die folgende Broschüre veröffentlicht:

Aufräumen mit alten Kabel-Mythen

Hier noch ein aufklärender Beitrag des Bayerischen Rundfunks über eine Studie mit Feldversuch zu den Auswirkungen der Erdverkabelung auf landwirtschaftliche Nutzflächen. Es wird hier darauf hingewiesen, daß nicht die Temperaturerhöhung während des Betriebs das eigentliche Problem ist, sondern eher ein unzureichender Bodenschutz während der Baumaßnahmen. Entsprechend sind die Baumaßnahmen bodenkundlich zu überwachen. 

Leider hat der Bayerische Rundfunk den entsprechenden Video-Beitrag komplett aus dem Internet entfernt und nur noch den Textbeitrag im Netz.

Auswirkungen der Erdverkabelung
 

 
[Update 05.10.2015]

Wie prophezeit wurde heute über verschiedene Medien massiv,  auf Basis einer dpa-Meldung, aus dem Bundeswirtschaftsministerium über die angeblich sehr viel teureren Erdkabel berichtet. Diese „erheblichen“ Mehrkosten von bis zu 8 Mrd € (max. 3-9€ pro Jahr und Haushalt) müssten von allen Stromkunden bezahlt werden. Wir bezweifeln gemeinsam mit dem Verbund von mehr als 20 Landkreisen diese Zahlen! Hier soll noch einmal Stimmung in der Bevölkerung gegen die berechtigten Sorgen der Betroffenen entlang der Trassen gemacht werden. Wir vermuten, dass der von den Koalitionsspitzen beschlossene Vorrang für die Erdverkabelung in der geplanten Gesetzesänderung verwässert werden soll. Wir werden hier sehr wachsam sein!

Präsident der Bundesnetzagentur: keine Erdvollverkabelung, daher Mehrkosten tragbar

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, hält die Mehrkosten für Erdkabel für vertretbar, geht er doch davon aus, dass es sowieso keine Erdvollverkabelung geben wird. Homann: „…wer das glaubt ist auf dem Irrweg“.

Jetzt kommt es darauf an, welche Ausnahmen im noch zu ändernden Gesetz trotz Erdkabel-Vorrang zugelassen werden.

Es bleibt spannend und wir werden genau beobachten wie ernst es den Koalitionsspitzen mit der Vorgabe „Erdkabel-Vorrang“ ist.

Präsident der BNetzA im Interview

Tricks bei dem Vorrang für Erdverkabelung?

Nach einem Artikel im Westfalen-Blatt soll der Vorrang für Erdverkabelung nur dann bestehen, sofern die Trasse nicht mit bestehenden Freileitungen gebündelt werden kann.

Das wäre weit davon entfernt, was sich die Betroffenen von dem Ergebnis des Energiegipfels der Koalitionsspitzen erwartet hatten. Wir Betroffenen in den vielen Bürgerinitiativen werden sehr wachsam sein und sofort reagieren, sollte sich herausstellen, dass hier nur alte Ware mit neuen Etiketten verkauft werden soll.

Hier der Artikel im Westfalen-Blatt

Mindestabstände in Niedersachsen müssen nicht eingehalten werden

Wohnbebauung ist nicht gleich Wohnbebauung und bei Unterschreitung von 200m Abstand müssen nicht unbedingt Erdkabel verlegt werden. 

Die nachfolgende E-Mail von TenneT auf eine Anfrage von Betroffenen unterstreicht die Aussagen von Jochen Homann, Präsident der BNetzA, dass nur die schonendste Lösung realisiert werden wird. Es ist eben immer nur die Frage, für wen es die schonendste Lösung wird. 

Es wird also wohl doch nicht alles gut!

Hier die Mail von TenneT:

———————


Sehr geehrte Frau xx

 

wir haben auch Ihren  Planungshinweis auf die Engstelle östlich von Kirchhorst (8A/1) noch mal einer fachlichen Prüfung unterzogen und können Ihnen folgendes Ergebnis mitteilen:

 

Wie Sie bereits wissen ist in Niedersachsen gemäß Landesraumordnungsprogramm 2012 zu Wohnbebauung im Innenbereich ein Abstand von 400 m vorgeschrieben (Ziel der Raumordnung) und stellt einen Planungsgrundsatz dar. Diese Regelung kann dabei als Vorsorgegrundsatz verstanden werden, der über den fachrechtlichen Gesundheitsschutz gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) weit hinausgeht und sich darin begründet, dass dadurch die wirtschaftlichen Ansprüche an den Raum mit seinen ökologischen Funktionen in Einklang gebracht und eine dauerhafte, großräumig ausgewogene Ordnung erreicht werden können (§ 1 Abs. 2 ROG). Der Trassenkorridorvorschlag wurde so abgegrenzt, dass diese Regelung bei Stelle und Beinhorn eingehalten werden kann (siehe Kartenausschnitt mit Darstellung der Siedlungsflächen und 400-m-Puffer im Innenbereich).

 

Im Rahmen der Korridorfindung wurden auch technische und planerische Engstellen ermittelt und geprüft (vgl. Kap.  3.4.2.1 im Antrag auf Bundesfachplanung nach § NABEG). Die Belegung der Ampelfarbe ist dabei identisch zu der Bewertung der Überwindung durchgehender Querriegel sehr hohen Raumwiderstandes, d.h. ob  Maßnahmen zur Vermeidung  und  Verminderung  von  Konflikten bzw.  technische  Sicherungsmaßnahmen erforderlich sind (gelbe Ampel) oder nicht (grüne Ampel). Der Bereich westlich der Bundesautobahn A 37 zwischen Beinhorn und Stelle wurde als technische Engstelle identifiziert (unter 200 m Breite) und mit „grün“ bewertet. Da für die Planung der Leitungstrasse in der Regel ein Bereich von etwa 60 m angesetzt wird, ist der Passageraum nach derzeitigem Kenntnisstand also ausreichend für eine Leitungsführung als Freileitung.

Gleichwohl ist in diesem Bereich einzelne Bebauung vorhanden, die jedoch  nicht mehr zum Innenbereich des Ortsteils zählt. Bei Wohngebäuden im Außenbereich (also die von Ihnen gekennzeichneten Gebäude an der K112 und Mühlenweg) wird im Rahmen des Landesraumordnungsprogrammes ein geringerer Abstand von 200 m als Grundsatz der Raumordnung definiert. Es handelt sich also um ein Kriterium, das abwägend bei einem Vorhaben angewandt werden kann, d.h. ein Vorhabenträger hat bei der Planung einen gewissen planerischen Spielraum, der jedoch im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben (vgl. z.B. BImSchG) stehen muss. Zum besseren Verständnis finden Sie im Anhang einen Kartenausschnitt mit dem angesprochene Bereich.

 

Die Option für eine Teilerdverkabelung besteht beim Projekt SuedLink gemäß EnLAG schließlich nur, wenn (1) die Leitung in einem Abstand von weniger als 400 Meter zu Wohngebäuden errichtet werden soll, die im Geltungsbereich eines Bebauungsplans oder im ungeplanten Innenbereich im Sinne des § 34 des Baugesetzbuchs liegen, falls diese Gebiete vorwiegend dem Wohnen dienen, oder 2) die Leitung in einem Abstand von weniger als 200 Meter zu Wohngebäuden errichtet werden soll, die im Außenbereich im Sinne des § 35 des Baugesetzbuchs liegen) und der Einsatz eines Erdkabels auf dem betreffenden Teilabschnitt technisch und wirtschaftlich effizient ist.

 

Den Hinweis auf die besonders schützenwerten Moorböden in diesem Bereich haben wir Rahmen des Bürgerdialogs vielfach erhalten. Er wird dokumentiert und in den weiteren Planungsstufen des Bundesfachplanungsverfahrens berücksichtigt. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens werden auch schützenswerte Böden im entsprechenden Planungsmaßstab erfasst und abgegrenzt. Nach genauer Kenntnis der Maststandorte können dann ggf. Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen (z.B. Verschiebung der Maststandorte) angesetzt werden.

 

Ich hoffe, dass wir Ihre Frage zu der Engstelle beantworten konnten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

TenneT TSO GmbH

 

i. A.       

               

Thomas Wagner

Referent für Bürgerbeteiligung | SuedLink        

 

BNetzA Präsident Homann beruhigt …

Alles nicht so schlimm, BNetzA wird die für das Weserbergland schonendste Lösung wählen, um die Stromtrasse(n) durch unsere Berge zu ziehen. So könnte man die Aussagen des Präsidenten der BNetzA Jochen Homann nach den Terminen mit der BI-Weserbergland und mit Ministerpräsident Stephan Weil stark gekürzt zusammenfassen. Können wir uns jetzt zurücklehnen und die Dinge auf uns zukommen lassen im Vertrauen darauf, dass es schon nicht so schlimm kommen wird? Nein, ganz im Gegenteil! In den Aussagen der Bundesnetzagentur (siehe Bericht der Dewezet unten) stecken zu viele „vielleicht“, „eventuell“, „noch lange nicht klar“! Wie wird sie also aussehen diese schonendste Lösung? Dazu gibt es keine Aussagen, nur pauschale Beruhigungspillen! Selbst die von der Anwaltskanzlei De Witt nach Aktenlage festgestellte Auslegung von Südlink als Mehrfachtrasse wurde wieder nicht offen kommuniziert.  Was soll man also glauben? Wenn wir die Trassen bei uns zumindest als Freileitung verhindern wollen, dann dürfen wir nicht nachlassen weiterhin Druck auf die Politik auszuüben. Wir sind die Wähler! 

Das Versprechen der BNetzA