Schlagwort-Archive: Erdvollverkabelung

Bestellen Sie Ihren kostenlosen „Suedlink in die Erde“ Aufkleber

Sie möchten ein deutliches Zeichen für die Erdverkabelung der Mega-Stromtrasse Suedlink setzen?

IMG_0016

Bestellen Sie noch heute bis zu drei Stück (Anzahl bitte angeben) der kostenlosen Aufkleber bei der BI-Weserbergland. Senden Sie einfach einen frankierten, mit Ihrer Adresse versehenen, Rückumschlag an die folgende Adresse:

Frank Müffelmann
Meiborssen 5
37647 Vahlbruch
Deutschland

Der Aufkleber hat einen Durchmesser von 9,5 cm und kann z.B. von aussen auf ein Autofenster aufgeklebt werden. Natürlich gibt es noch weitere, unzählige Möglichkeiten, wie man mit diesem schönen und auffälligen Aufkleber Aufmerksamkeit erregen kann.

Bleiben wir wachsam: noch können Ausnahmeregelungen genutzt werden, um Freileitungen durch zu drücken. Z.B. kann eine Freileitung dann zum Zuge kommen, wenn die betroffene Gemeinde oder der Landkreis dies ausdrücklich wünschen. Im Gespräch sind hier bereits erhöhte „Entschädigungszahlungen“ bzw. „Ausgleichszahlungen“ (das hat natürlich ein Geschmäckle) an die Landkreise und Gemeinden, wenn diese darauf eingehen. Und wie wir alle wissen, die Versuchung sich auf diesem Wege zu sanieren dürfte hoch sein. Zeigen Sie deshalb ‚Flagge‘! Die nächsten Wahlen kommen bestimmt.

Machen Sie mit und kleben Sie sich einen!

gez.
Friedrich Wegener

Advertisements

Bundestag beschließt Erdkabel-Gesetz

Am 03.12.2015 hat der Bundestag die Gesetzesänderung beschlossen mit der die ehemalige Vorgabe „Freileitung hat Vorrang, Erdkabel nur in Ausnahmefällen“ direkt umgekehrt wird.

Hier die aktuellen Änderungen des Gesetzentwurfes

Der Kampf der Bürgerinitiativen für den Erhalt des Landschaftsbildes, für den Schutz der eigenen Gesundheit und gegen den Wertverlust von Immobilien hat sich somit gelohnt.

Sogar Tennet als ehemaliger Verfechter der Freileitungstechnik begrüßt mittlerweile den Vorrang für die Erdkabeltechnik. Es ist noch nicht lange her, da wurde von allen Seiten behauptet, daß Erdkabel für HGÜ-Trassen unerprobt und bisher nur prototypisch eingesetzt worden sei.

Heute liest man auf der Tennet-Webseite: „Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat bereits rund 1.800 Kilometer Gleichstrom-Kabelprojekte mit insgesamt 16 Konvertern in Betrieb und betreibt darüber hinaus das mit zehn Kilometern längste Wechselstrom-Erdkabelprojekt in Europa.“ Weiterhin sieht Tennet heute keinerlei technische Probleme für eine vollständige Erdverkabelung von Suedlink.

Man höre und staune.

Trotz der Entscheidung des Bundestages für den Erdkabelvorrang bleiben noch Fragen offen. Es sind Ausnahmeregelungen im Gesetz beschrieben, die es erforderlich machen, daß die Bürgerinitiativen weiterhin wachsam die Planungen und Umsetzungen begleiten.

Wir bleiben dran.

Erdkabelvorrang – und nun?

Am 17.11.2015 fand im Rathaus von Hannover ein Termin unter Beteiligung von

  • BNetzA,
  • Tennet,
  • Anwaltskanzlei de Witt,
  • Klimaschutz-Agentur Weserbergland,
  • Bündnis der Hamelner Erklärung und
  • Vertretern von Bürgerinitiativen

statt. Es wurden die jeweiligen Positionen ausgetauscht und über das weitere Vorgehen diskutiert.

Hier das interessante Protokoll des Treffens:

Protokoll vom 17.11.2015

Solange das Gesetzt für Erdkabelvorrang nicht beschlossen und veröffentlicht ist, bleiben viele Fragen offen:

Was bedeutet z.B. die ggfs. mögliche Bündelungsoption mit bestehenden Freileitungstrassen?

In welchen Fällen dürfen Freileitungen anstatt von Erdkabeln gebaut werden?

Wie genau wird die Bügerbeteiligung bei der Suedlink-Planung nach der Gesetzesänderung ablaufen?

Wir bleiben dran!

Stellungnahme der BNetzA zu Konzepten der Fa. Infranetz

Die Konzepte von Tennet, BNetzA und Fa. Infranetz zum Thema „Erdverkabelung bei HGÜ Trassen“ unterscheiden sich teilweise eklatant. Während Tennet und BNetzA von 30m Trassenbreite und mehr für 4 GW HGÜ Erdkabel sprechen, werden von Fa. Infranetz max. 2 * 70cm Breite für die gleiche Übertragungsleistung angegeben.

Tennet und BNetzA stellen die Angaben von Infranetz auf öffentlichen Veranstaltungen immer wieder in Frage. Die BI Weserbergland hat nun die BNetzA um eine konkrete Stellungnahme zu den Angaben von Infranetz gebeten.

Die Antwort von Herrn Rennert der Fa. Infranetz ist wie gewohnt detailliert und konkret.

Hier die Stellungnahme der BNetzA

und die Antwort von Fa. Infranetz

Mittlerweile hat der Bundestag das sogenannte „Erdkabel-Gesetz“ beschlossen. In den Begründungen zu den Änderungen der ursprünglichen Gesetzesvorlage wird von dem Ziel gesprochen ca. 90% der Suedlink Verbindung als Erdkabel auszulegen.

Wir sind auf die Umsetzung und die dann verwendete Technologie gespannt und werden die weiteren Schritte aufmerksam begleiten.

Experten einig: Erdkabel ist die bessere Alternative

Auf der „Fachkonferenz Erdkabel“ am 24.02.2015 waren sich die Experten nahezu einig: die Erdvollverkabelung des Suedlink ist technisch machbar und auch kaum teurer als die Freileitung. Der Hamelner Kreis, also der Zusammenschluss der 21 Landkreise entlang des Suedlink-Trassenkorridors, wollen nun in Berlin auf eine Umkehr der Gesetzeslage drängen: anstatt von Freileitungen soll die Erdverkabelung zur Regel werden, die Freileitung soll hingegen nur in Ausnahmefällen zur Anwendung kommen.

Hier das Interview im Video mit Landrat Tjark Bartels, der die Ergebnisse der Konferenz zusammenfasst:

Interview mit Landrat Bartels

Die Zusammenfassung der Erdkabelkonferenz auf der Seite des Landkreises Hameln-Pyrmont

Zusammenfassung der Erdkabelkonferenz

Hier alle Vorträge der Konferenz zum Download:

Fachvorträge Erdkabelkonferenz

BI Weserbergland tritt der Initiative „Erdkabel-Offensive-Suedlink EOS“ bei

Die Bürgerinitiative Weserbergland hat sich dem Zusammenschluss vieler anderer BIs angeschlossen, die für die Erdvollverkabelung des kompletten Suedlink Vorhabens kämpfen.
Mit dem Beitritt der BI Weserbergland haben sich alle BIs aus der Region Hannover entlang des geplanten Trassenverlaufs bis hinunter an die hessische Grenze der „Erdkabel-Offensive-Suedlink  EOS“ angeschlossen.

In diesem Zusammenhang sei auch an die Erdkabel-Konferenz am 24.02. in Kassel erinnert.

Erdkabel-Offensive-Suedlink EOS

Infranetz sendet Erdkabel-Eingabe an Bundesnetzagentur

Fa. Infranetz hat in Form einer schriftlichen Eingabe an die Bundesnetzagentur die Machbarkeit der Erdvollverkabelung für das komplette Vorhaben Nr.4 (Suedlink) detailliert dargelegt. In Gegenüberstellungen werden die Vor- und Nachteile bei Freileitungen und dem Erdkabelsystem nach Infranetz detailliert beschrieben.
Ausserdem wird auf bereits sehr erfolgreich realisierte Erdkabel-Projekte verwiesen.
Auch werden die immensen Vorteile für die ggf. betroffenen Land- und Forstwirte aufgeführt.
Das von Infranetz beschriebene Erdkabelsystem unterscheidet sich wesentlich von dem von den Übertragungsnetzbetreibern dargelegten System, welches viel aufwändiger ist und scheinbar nicht mehr dem letzten, aktuellen Stand der Technik entspricht.

Alle Dokumente der Eingabe finden Sie unter dem folgenden Link:

Dokumente wg. Abmahn-Mafia auf Anfrage beim Seiten-Verantwortlichen